
Die Handballerinnen des SV Todesfelde haben ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem klaren 33:23 (16:12)-Erfolg über den Frankfurter HC übernahm das Team um Trainer Henning Ammen die Tabellenführung in der 3. Liga Nord. Es …
Die Handballerinnen des SV Todesfelde haben ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem klaren 33:23 (16:12)-Erfolg über den Frankfurter HC übernahm das Team um Trainer Henning Ammen die Tabellenführung in der 3. Liga Nord. Es war bereits der siebte Sieg im siebten Spiel – eine Serie, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrifft.
„Es fühlt sich natürlich großartig an, an der Spitze zu stehen“, betonte Ammen nach dem Spiel. „Aber wir wissen das Ergebnis einzuordnen. Es ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Wir bleiben fokussiert.“
Starker Start trotz anfänglicher Nervosität
Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn fand der SVT schnell zu seinem typischen, temporeichen Spiel. Obwohl Frankfurt mit personellen Problemen angereist war – nur zehn Spielerinnen, darunter mehrere A-Jugendliche – machten es die Gäste den Todesfelderinnen anfangs nicht leicht. Doch dank einer kompakten Defensive und variablem Angriffsspiel konnte sich der SVT früh absetzen.
„Wir wussten, dass Frankfurt viele Distanzwürfe hat, deshalb wollten wir sie früh stören und aggressiver verteidigen“, erklärte Rechtsaußen Lina Asmussen. Offensiv setzte Todesfelde auf viel Bewegung und nutzte geschickt die Breite des Spielfelds. „Wenn wir das Spiel breit anlegen, ergeben sich automatisch Lücken, die wir konsequent nutzen konnten“, so Asmussen weiter.
Trainer Henning Ammen lobt Teamleistung
Auch Trainer Henning Ammen zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich freue mich besonders, dass heute alle Spielerinnen Einsatzzeit bekommen haben. Mit so einem deutlichen Ergebnis hatte ich nicht gerechnet.“
Durch eine stabile Abwehr, schnelle Umschaltmomente und konsequente Abschlüsse konnte sich der SVT immer weiter absetzen. „Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, resümierte Ammen. „Wir haben eine tolle Mischung aus Spielfreude und Disziplin gefunden.“
Blick auf die kommenden Wochen
Trotz der Tabellenführung will in Todesfelde niemand abheben. Franziska Haupt fasste die Stimmung im Team treffend zusammen: „Natürlich genießen wir den Moment, aber wir denken von Spiel zu Spiel. Die Saison ist lang, und wir wissen, dass noch schwere Aufgaben vor uns liegen.“
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