Autor: Fenja Kahl

Klarer Sieg gegen Buxtehude II

Klarer Sieg gegen Buxtehude II

Im achten Spiel dieser Saison haben unsere Mädels erneut ihre Klasse in der 3. Liga unter Beweis gestellt und Buxtehude II deutlich bezwungen. Mit 43:31 schlug der SV Todesfelde die zweite Mannschaft des Buxtehuder SV.

Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen und drückten ihrem Gegner ihren Willen auf. Ihr Angriff wirkte entfesselt – der Ball lief flüssig, Chancen wurden mit hoher Präzision verwandelt, sodass Buxtehude kaum zur Entfaltung kam.

Zudem überzeugte Todesfelde defensiv: Die Abwehr arbeitete energisch, störte den Spielaufbau der Gäste konsequent und leitete selbst Konter ein, die dann eiskalt abgeschlossen wurden. Das Tempo und der Druck, den sie machten, ließen wenig Raum für Gegenangriffe.

Am Ende stand ein klarer Sieg. Mit diesem Erfolg festigt Todesfelde seine Position an der Tabellenspitze und demonstriert, dass es in dieser Saison nicht nur mitspielen, sondern eine dominante Rolle übernehmen will.

SV Todesfelde setzt auf Kontinuität: Henning Ammen verlängert Vertrag bis 2027

SV Todesfelde setzt auf Kontinuität: Henning Ammen verlängert Vertrag bis 2027

Todesfelde, 19. November 2025 – Die Erfolgsgeschichte beim SV Todesfelde geht weiter – und das mit einem vertrauten Gesicht an der Seitenlinie. Cheftrainer Henning Ammen wird beim Handball-Drittligisten auch in der Saison 2026/2027 auf der Trainerbank sitzen, darauf einigten sich die Verantwortlichen nach sehr guten und konstruktiven Gesprächen in den letzten Wochen. Damit setzt der Verein ein dickes Ausrufezeichen und sorgt weiterhin für Stabilität und eine langfristige sportliche Entwicklung.
Ammen hatte das Amt im November 2023 übernommen – und seitdem eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben. Unter seiner Leitung gewann das Team erstmalig den Landespokal 2024, trumpfte im DHB-Pokal gegen den Erstligisten Buxtehuder SV groß auf, wurde Meister der Regionalliga Nord in diesem Jahr und schaffte den souveränen Wiederaufstieg in die 3. Liga Nord. Dort steht der SV Todesfelde aktuell ungeschlagen auf dem 1. Tabellenplatz und ist seit über 600 Tagen ohne Punktverlust in eigener Halle. Eine beeindruckende Entwicklung, die eng mit dem Namen Henning Ammen verbunden ist. Kaum ein anderes Team in Norddeutschland sorgt aktuell für so viel Begeisterung und Rückenwind.
Trotz anderer Möglichkeiten hat sich Ammen bewusst für eine Fortsetzung seiner Arbeit in Todesfelde entschieden. Mit der vorzeitigen Verlängerung schafft der SV Todesfelde frühzeitig Planungssicherheit – und untermauert seine Ambitionen, sich dauerhaft in der 3. Liga zu etablieren.

Henning Ammen: „Ich fühle mich in Todesfelde unglaublich wohl. Die Arbeit mit dieser
Mannschaft, dem Verein und den Fans macht riesigen Spaß. Wir haben noch viel vor und wollen
gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“


Abteilungsleiter Florian Haupt: „Mit der vorzeitigen Verlängerung setzen wir ein starkes
Zeichen. Henning hat eindrucksvoll bewiesen, dass er sportlich und menschlich perfekt zum SV
Todesfelde passt. Kontinuität auf der Trainerbank ist ein zentraler Baustein für unseren
weiteren Erfolg.“

SV Todesfelde an der Spitze

SV Todesfelde an der Spitze

Die Handballerinnen des SV Todesfelde haben ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Mit einem klaren 33:23 (16:12)-Erfolg über den Frankfurter HC übernahm das Team um Trainer Henning Ammen die Tabellenführung in der 3. Liga Nord. Es war bereits der siebte Sieg im siebten Spiel – eine Serie, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrifft.

„Es fühlt sich natürlich großartig an, an der Spitze zu stehen“, betonte Ammen nach dem Spiel. „Aber wir wissen das Ergebnis einzuordnen. Es ist eine schöne Momentaufnahme, mehr nicht. Wir bleiben fokussiert.“

Starker Start trotz anfänglicher Nervosität

Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn fand der SVT schnell zu seinem typischen, temporeichen Spiel. Obwohl Frankfurt mit personellen Problemen angereist war – nur zehn Spielerinnen, darunter mehrere A-Jugendliche – machten es die Gäste den Todesfelderinnen anfangs nicht leicht. Doch dank einer kompakten Defensive und variablem Angriffsspiel konnte sich der SVT früh absetzen.

„Wir wussten, dass Frankfurt viele Distanzwürfe hat, deshalb wollten wir sie früh stören und aggressiver verteidigen“, erklärte Rechtsaußen Lina Asmussen. Offensiv setzte Todesfelde auf viel Bewegung und nutzte geschickt die Breite des Spielfelds. „Wenn wir das Spiel breit anlegen, ergeben sich automatisch Lücken, die wir konsequent nutzen konnten“, so Asmussen weiter.

Trainer Henning Ammen lobt Teamleistung

Auch Trainer Henning Ammen zeigte sich hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich freue mich besonders, dass heute alle Spielerinnen Einsatzzeit bekommen haben. Mit so einem deutlichen Ergebnis hatte ich nicht gerechnet.“

Durch eine stabile Abwehr, schnelle Umschaltmomente und konsequente Abschlüsse konnte sich der SVT immer weiter absetzen. „Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, resümierte Ammen. „Wir haben eine tolle Mischung aus Spielfreude und Disziplin gefunden.“

Blick auf die kommenden Wochen

Trotz der Tabellenführung will in Todesfelde niemand abheben. Franziska Haupt fasste die Stimmung im Team treffend zusammen: „Natürlich genießen wir den Moment, aber wir denken von Spiel zu Spiel. Die Saison ist lang, und wir wissen, dass noch schwere Aufgaben vor uns liegen.“

Todesfelde Nummer Eins im Kreis und Land

Todesfelde Nummer Eins im Kreis und Land

Mit einem eindrucksvollen 28:34-Erfolg (14:19) im Derby beim SV Henstedt-Ulzburg hat unser Drittligateam des SV Todesfelde seine makellose Bilanz weiter ausgebaut und den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel eingefahren. Nach dem bereits zuvor gefeierten 29:27-Erfolg im Landesspitzen-Duell gegen den TSV Nord Harrislee unterstreicht die Mannschaft erneut ihre starke Form.

SVT-Trainer Henning Ammen hatte sein Team vor dem brisanten Nachbarschaftsduell gewarnt: „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Henstedt-Ulzburg kann richtig guten Handball spielen – wenn die erst ins Rollen kommen, wird es gefährlich.“ Genau deshalb war die Vorgabe klar: konzentriert starten und dem Gegner früh den Wind aus den Segeln nehmen.

Und genau das gelang. Unterstützt von rund 100 lautstarken SVT-Fans erwischte Todesfelde den deutlich besseren Start, setzte sich zunächst mit 0:2 ab und kontrollierte das Spielgeschehen nahezu durchgehend. Bereits nach zwölf Minuten stand ein komfortables 2:7 auf der Anzeigetafel.

Besonders treffsicher präsentierte sich erneut Marie Sophie Grabowski, die insgesamt sieben Tore erzielte und mit ihrem vierten Treffer erstmals eine Sechs-Tore-Führung zum 6:12 herstellte. Die „Frogs Ladies“ aus Henstedt-Ulzburg mussten früh ihre erste Auszeit nehmen, konnten Todesfelde jedoch auch danach nicht entscheidend bremsen. Zur Halbzeit führte der SVT verdient mit 14:19.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich Henstedt-Ulzburg zwar verbessert und kam stellenweise auf zwei Treffer heran, doch die Kontrolle blieb beim unserem SV Todesfelde. Immer, wenn die Gastgeberinnen Hoffnung schöpften, legten unsere Mädels wieder nach – unter anderem durch wichtige Treffer von Rieka Thal und Lena-Marie Müller. Die Führung blieb bis zum Ende stabil, ohne dass unsere Mädels ins Wanken geriet.

Mit dem Auswärtssieg geht es nun zu Hause weiter: Beim nächsten Heimspiel am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Frankfurt wartet ein besonderes Jubiläum. In der Amtssporthalle ist der SV Todesfelde seit unglaublichen 603 Tagen ungeschlagen – eine Serie, die unbedingt weiter ausgebaut werden soll.

SV Todesfelde bleibt unaufhaltsam – auch Nord Harrislee kann die Siegesserie nicht stoppen

SV Todesfelde bleibt unaufhaltsam – auch Nord Harrislee kann die Siegesserie nicht stoppen

Der SV Todesfelde sorgt weiter für Furore in der 3. Liga: Auch der TSV Nord Harrislee konnte den Aufsteiger nicht stoppen. Mit einem 29:27 (15:11) feierten die Todesfelderinnen ihren fünften Sieg im fünften Spiel – und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die Pokalniederlage im Frühjahr.

Von Beginn an zeigte das Team von Trainer Henning Ammen eine konzentrierte Leistung. Aus einer kompakten Abwehr heraus erspielte sich der SVT früh eine Führung, die bis zur Pause auf 15:11 anwuchs. Nach dem Seitenwechsel wurde es allerdings nochmal spannend: Acht Minuten nach Wiederanpfiff glichen die Gäste zum 17:17 aus.

„Da haben wir kurz den Mut verloren, Verantwortung zu übernehmen“, analysierte Ammen. Doch seine Auszeit brachte die Wende. Mit viel Einsatz und klaren Aktionen zog Todesfelde wieder davon – beim 20:17 war der Rhythmus zurück.

In der Schlussphase blieb es trotzdem eng. Harrislee stemmte sich mit aller Kraft gegen die Niederlage, doch Torhüterin Victoria Nigbur behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven. Ihren letzten Paraden war es zu verdanken, dass der SVT den knappen Vorsprung über die Zeit brachte. Zwei Sekunden vor Schluss nahm Ammen noch einmal eine Auszeit – danach war klar: Der Sieg war perfekt.

„Wir haben heute als Team stark verteidigt und sind nie nervös geworden“, lobte Ammen. Auch Nigbur zeigte sich zufrieden: „Wir kämpfen füreinander – das macht uns stark.“

Mit 10:0 Punkten steht der SV Todesfelde weiter auf Platz zwei der Tabelle. Trotz des Traumstarts bleibt man im Lager der Blau-Gelben bescheiden: Das Ziel bleibt der Klassenerhalt !

Starker Auftritt: SV Todesfelde gewinnt beim SC SFN Vechta mit 30:34

Starker Auftritt: SV Todesfelde gewinnt beim SC SFN Vechta mit 30:34

Der SV Todesfelde konnte sich im Duell der Aufsteiger beim SC SFN Vechta mit 30:34 durchsetzen und feierte damit einen wichtigen Auswärtssieg. Von Beginn an zeigte das Team von Henning Ammen großen Einsatz und übernahm früh die Kontrolle über das Spielgeschehen. Nach einem ausgeglichenen Start setzten sich die Gäste dank eines konzentrierten Angriffs und einer kompakten Defensive auf 3:6 ab.

Rieka Thal war in dieser Phase kaum zu stoppen und sorgte mit drei Treffern in kurzer Folge für klare Verhältnisse. Auch Franziska Haupt traf sicher vom Kreis und stellte auf 6:11. Bis zur Halbzeit hielt Todesfelde das Tempo hoch und ging mit einer komfortablen 10:16-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel legte Janina Kardel sofort nach und erhöhte auf 10:17. Danach schlichen sich jedoch einige Fehler im Angriff ein, wodurch Vechta wieder näherkam. Trainer Ammen reagierte mit einer Auszeit – und sein Team fand rasch zurück in die Spur. In Überzahl nutzte der SVT seine Chancen konsequent und baute den Vorsprung erneut auf sechs Tore aus.

Auch als Vechta im letzten Drittel noch einmal verkürzen konnte, blieb Todesfelde nervenstark und behielt die Übersicht. Durch konzentriertes Tempospiel und eine geschlossene Mannschaftsleistung sicherten sich die Gäste am Ende einen souveränen 30:34-Erfolg.

SV Todesfelde behält weiße Weste – Auswärtssieg nach Zitterfinale in Bielefeld

SV Todesfelde behält weiße Weste – Auswärtssieg nach Zitterfinale in Bielefeld

Der SV Todesfelde bleibt auch nach dem dritten Saisonspiel ungeschlagen. Beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck setzte sich die Mannschaft von Trainer Henning Ammen knapp, aber verdient mit 30:29 (15:10) durch – und bewies nach einer starken ersten Halbzeit und einer turbulenten Schlussphase große Nervenstärke.

Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahm der SVT früh das Kommando. Mit konzentriertem Spielaufbau, starker Abwehrarbeit und einer treffsicheren Offensive erspielten sich die Todesfelderinnen beim 9:5 (11. Minute) erstmals einen deutlichen Vorsprung. Auch in der Folge hatte das Team das Geschehen im Griff und ging mit einer komfortablen 15:10-Führung in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs knüpfte der Aufsteiger nahtlos an die Leistung der ersten Hälfte an. Durch konsequente Abschlüsse und hohes Tempo erhöhte Todesfelde auf 18:10 (36.) – alles sah nach einem sicheren Erfolg aus. Doch in der Schlussphase schlich sich der Schlendrian ein: Einige technische Fehler und ungenutzte Chancen brachten die Gastgeberinnen zurück ins Spiel. Der TuS 97 verkürzte Tor um Tor und war beim 22:24 (53.) plötzlich wieder in Schlagdistanz.

Auch wenn die Todesfelderinnen beim 30:27 rund eine Minute vor dem Ende scheinbar alles im Griff hatten, wurde es noch einmal brenzlig: Bielefeld traf zweimal in Folge und verkürzte 23 Sekunden vor dem Schlusspfiff auf 29:30. In einer letzten Auszeit justierte Trainer Ammen sein Team noch einmal taktisch – und die Mannschaft brachte den knappen Vorsprung mit viel Einsatz und Teamgeist über die Ziellinie.

Nach dem Abpfiff zeigte sich Co-Trainerin Christiane Veldkamp erleichtert, aber selbstkritisch:

„Wir haben uns das Leben in der zweiten Halbzeit unnötig schwer gemacht, nachdem wir eigentlich alles im Griff hatten. Am Ende war es Moral und Kampfgeist, die uns den Sieg gesichert haben.“

SV Todesfelde bleibt ungeschlagen

SV Todesfelde bleibt ungeschlagen

Handballspiele des SV Todesfelde sind nichts für schwache Nerven – und das gilt nicht nur für die Fans, sondern auch für unseren Trainer Henning Ammen. „Wenn das so weitergeht, bekomme ich ganz schnell graue Haare“, meinte der Coach nach dem 30:29 (10:14)-Heimsieg gegen den SV Grün-Weiß Schwerin. Und wieder einmal war es ein Krimi, wie er im Buche steht.

Die Partie begann ausgeglichen, doch Schwerin fand besser ins Spiel und setzte sich zur Pause auf 14:10 ab. Spätestens beim 11:17 nach 36 Minuten schien die Messe gelesen. Doch das Blatt sollte sich nochmal wenden: was unsere Mannschaft in der zweiten Halbzeit zeigte, war pure Moral, unbändiger Wille und taktische Finesse. Coach Ammen stellte um, riskierte viel – fast die komplette zweite Hälfte spielte Todesfelde mit sieben Feldspielerinnen und gleich zwei Kreisläuferinnen. Dazu kam die Umstellung auf eine aggressive 5:1-Deckung. Schwerin, das bis dahin mit seiner offensiven Abwehr den Rhythmus der Todesfelderinnen gebrochen hatte, fand plötzlich kein Mittel mehr.

Tor um Tor kämpfte sich unser SVT zurück. Ganze zwölf Minuten dauerte es, bis die Halle endgültig explodierte: Aus einem 11:17 wurde mit einem 9:3-Lauf ein 20:20. Ab diesem Moment waren wir voll da – legten immer wieder vor, doch Schwerin hielt hart dagegen. Spannung pur, Nervenkitzel bis in die letzte Sekunde.

Dann die 59. Spielminute: Schwerin verkürzt auf 28:29. Alles offen. Die Halle steht Kopf. Und dann kommt sie: Lina-Cathleen Asmussen, unsere eiskalte Rechtsaußen, trifft zwölf Sekunden vor Schluss zum 30:28 und sorgt für den entscheidenden Befreiungsschlag! Der letzte Treffer der Gäste zum 30:29 war nur noch Kosmetik – die Punkte bleiben in Todesfelde!

Zwei Spiele, zwei Siege – und beide Male in echter Krimi-Manier. Der SV Todesfelde zeigt: Wir sind nicht nur zurück in Liga 3, wir sind auch bereit, hier mit Herz, Leidenschaft und Kampfgeist alles reinzuschmeißen.

SV Todesfelde – WIR.VOM.DORF.ECHT.ANDERS 💛💙

Drama zum Saisonauftakt: Todesfelder Handballdamen bezwingen Hannover-Badenstedt in letzter Sekunde

Drama zum Saisonauftakt: Todesfelder Handballdamen bezwingen Hannover-Badenstedt in letzter Sekunde

Todesfelde. Was für ein Einstand in die 3. Liga Nord: Die Handballdamen des SV Todesfelde haben am Sonntagabend ihr Auftaktspiel gegen den favorisierten TV Hannover-Badenstedt mit 34:33 gewonnen – und das nach einer packenden Aufholjagd, die in den Schlusssekunden ihren dramatischen Höhepunkt fand.

Vor rund 180 begeisterten Zuschauern in der Amtssporthalle sah es zunächst nicht nach einer Überraschung aus. Der SVT geriet früh ins Hintertreffen und lag zwischenzeitlich bereits mit sechs Toren zurück. „Wir waren zunächst völlig von der Rolle und perplex, weil Hannover mit einer 6:0 und nicht mit der erwarteten 3:2:1-Deckung agiert hat“, analysierte Trainer Henning Ammen die schwachen ersten Minuten.

Doch anstatt sich ihrem Schicksal zu ergeben, starteten die Todesfelderinnen nach dem Seitenwechsel eine beeindruckende Aufholjagd. Mit Moral, Kampfgeist und eiserner Disziplin kämpften sie sich Tor um Tor heran. In einer hochspannenden Schlussphase wechselte die Führung mehrfach, ehe Marie Grabowski zwei Sekunden vor Abpfiff das viel umjubelte 34:33 erzielte.

Der Jubel in der Amtssporthalle kannte daraufhin keine Grenzen. Fans und Spielerinnen feierten ausgelassen den unerwarteten Coup gegen den Mitfavoriten um den Aufstieg in die 2. Liga. „Nach der Pause haben wir den Kampf angenommen und den Gegner immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt“, sagte ein überglücklicher Trainer nach dem Schlusspfiff.

Mit dem Auftakterfolg hat der Aufsteiger aus dem Kreis Segeberg gleich ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Weiter geht es voraussichtlich erst am 28.09. mit dem Heimspiel gegen den SV Grün-Weiss Schwerin, da das geplante Auswärtsspiel in Blomberg-Lippe am kommenden Wochenende vor der Verlegung steht (Abstellung mehrerer U-Nationalspielerinnen).

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3. Raiba Leezen Handball Masters Cup – Ein voller Erfolg!
Am 16. August 2025 fand in unserer Sporthalle in Todesfelde die 3. Auflage des Raiba Leezen
Handball-Masters statt – ein echtes Highlight in der Vorbereitung.
Die Organisation war eine Mammutaufgabe, doch das Orga-Team hat ganze Arbeit geleistet.
Alles war bis ins Detail geplant und lief nahezu reibungslos. Das Feedback der Gäste war
durchweg positiv – einziger Wunsch: Bei den sommerlichen Temperaturen hätte sich der ein
oder andere vielleicht einen Eisstand gewünscht. Jammern auf hohem Niveau!
Starke Besetzung – spannende Spiele
Das Turnier war hochkarätig besetzt: Mit dabei waren die Teams TSV Altenholz, Grün-Weiß
Schwerin, Buxtehuder SV 2 und unser direkter Nachbar Henstedt-Ulzburg.
Unser erstes Spiel hatten wir um 13 Uhr gegen TSV Altenholz. Diese hatten 2024 den Aufstieg
in die 3. Liga gemeistert und sich in der vergangenen Saison dort behauptet. Trotz des ersten
Spiels an dem Tag, zeigten beide Teams, dass sie viel Wert auf Tempo und Schnelligkeit
legen. Jedoch schlichen sich auf beiden Seiten immer wieder Unstimmigkeiten ein. Am Ende
konnten wir die Fehler von Altenholz besser ausnutzen und mit vier Toren gewinnen (12:8).
Das zweite Spiel war gegen Grün Weiß Schwerin, die letzte Saison dritter in 3. Liga wurden
und mit nur 543 Gegentoren die stärkste Abwehr stellten. Wir wussten somit, dass uns eine
eingespielte, offensive Abwehr erwartete. Doch durch das konsequente Tempospiel
unsererseits, überliefen wir zeitweise Schwerin und gewannen 16:14.
Leider konnten die eingeladenen Gäste aus Harrislee kurzfristig nicht antreten, dafür sprang
dankenswerterweise spontan das Team aus Buxtehude ein. Besonders in diesem Spiel
konnten wir eine kompakte Abwehr stellen und auf unsere Stärke im Umschalten nach vorne
zurückgreifen. Auch wenn wir das Spiel für uns entscheiden konnten (21:16), zeigten sich
einige Flüchtigkeitsfehler besonders im Abschluss, welche wir im letzten Spiel definitiv
abstellen wollten.
Für das letzte Spiel des Tages machten wir uns gegen Henstedt-Ulzburg bereit. Nach einem
großen Umbruch steckt HU mitten im Neuanfang und zeigte bereits im Turnierverlauf, dass
sie sich mit einigen jungen Spielrinnen verstärkt haben. Wir probierten zu Beginn der Partie
eine neue Abwehrformation aus, merkten aber schnell, dass diese noch nicht zu 100%
funktionierte. Daher stellten wir die Abwehr recht schnell um, konnten somit unsere
missglückte Anfangsphase wieder gut machen und gewannen schlussendlich 14:10.
Alle Mannschaften sind echte Größen in der 3. Liga. Wir als Wiederaufsteiger aus Todesfelde
galten da eher als Wundertüte. Umso erfreulicher, dass wir einen starken Auftritt hinlegten!
Wir zeigten viel Tempospiel und konnten uns in allen Partien durchsetzen. Am Ende durften
wir nicht nur stolz sein, sondern auch jubeln – Turniersieg für Todesfelde!
Starke Abwehr – starke Perspektive
Unser Trainerteam nutzte das Turnier optimal, um viel zu wechseln und allen Spielerinnen
Einsatzzeiten zu geben. Besonders erfreulich: Unsere Abwehr wirkte deutlich stabiler als in
den Vorjahren. Nach dem Motto „Hinten dicht, vorne Vollgas“ konnten wir nicht nur viele
einfache Tore erzielen, sondern fanden auch im Positionsangriff gute Lösungen.
Natürlich gibt’s noch Luft nach oben: mehr Entschlossenheit, höhere Treffsicherheit und
weniger „dusselige Fehler“. Aber das ist normal in der Vorbereitung – schließlich steht das
Trainingslager noch bevor. Es wäre ja langweilig, wenn wir jetzt schon nahezu perfekt wären!
Rahmenprogramm: Tombola als Publikumsmagnet
Ein echtes Highlight neben dem Spielfeld war unsere Tombola – und die hatte es in sich, denn
es gab keine Nieten, jedes Los war ein Gewinn! Von der schicken Einkaufstasche bis zur
elektrischen Zahnbürste, war alles dabei. Die absoluten Toppreise, auf die fast alle ein Auge
geworfen hatten, waren Tickets für ein Spiel der Herren von Lübeck-Schwartau oder eine
Heißluftfritteuse! Die Lose waren schnell vergriffen, nicht zuletzt dank unserer charmanten und
C-Jugend-Mädels, die mit viel Elan verkauften.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben der Grillstation, an der man Würstchen und
Steaks erwerben konnte, gab es ein großartiges Kuchenbuffet, bei dem jeder Kuchentraum
erfüllt wurde. Nicht zu vergessen ist der Getränkewagen, an dem es Getränke für jung und alt
zu kaufen gab. Für die jüngsten Fans war eine Hüpfburg aufgebaut worden, die für Spaß
abseits des Spielfelds sorgte.
Wir blicken nun voller Vorfreude auf den Saisonstart – mit hoffentlich vielen treuen und neuen
Fans an unserer Seite.

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